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Der Frage von JG folgend:

Im Verlauf des vielseitigen Austausches wurden Kriterien erörtert, die es ermöglichen, den Weg zur Pädagogik der Handlung zu erkennen. In weiterem Austausch wurde versucht, die Grenzen abzustecken, um herauszufinden, welche Aufgaben oder Aufgabenfolgen mit der Pädagogik der Handlung im Einklang sind oder nicht. Schließlich sind im weiteren Diskussionsverlauf folgende Merkmale der Pädagogik der Handlung zusammen gekommen:

Die Pädagogik der Handlung:

  • steht der traditionellen Pädagogik gegenüber

  • ist eine Pädagogik, in der es keine Fehler gibt, sondern unterschiedliche Organisationsniveaus

  • bringt den Lernenden zum Handeln

  • berücksichtigt eine Logik der Konstruktion

  • stützt sich auf ein theoretisches Model in dem das Konkrete herausragt um die Wirklichkeit zu aktualisieren

  • stützt sich auf das gewünschte Resultat oder auf die Absicht Koordinierungen zu erreichen

  • sucht Rationalität und Effizienz

  • lehnt « Verstehen um Erfolg zu haben » ab

  • sucht nach Ergebnissen ohne nach diesen zu fragen

Heute verbreitet sich die Bezeichnung Pädagogik der Handlung im professionellen Umfeld und dabei wird sie sicherlich auch einige Male falsch angewendet. Damit diese Bezeichnung ihren Sinn behält und keine „leere Bezeichnung“ wird, ist es wichtig, sie besser zu definieren. Ich stelle also sehr naiv die Frage:

Was ist die Pädagogik der Handlung? Reichen die aufgeführten Merkmale aus, sie zu definieren?

JG

WAS IST die Pädagogik der Handlung?

In die Pädagogik der Handlung einzutreten kann nicht angeordnet werden.

Sich permanent in der Pädagogik der Handlung wiederzufinden, zusätzlich von JG genannten Kriterien und Bedingungen, setzt einen "experimentellen Ansatz" voraus und eine Vorgehensweise, die Alain in Châtillon als "hypothetisch-probalistisch" definiert hatte.

Jede Situation ist Teil eines Pfads, der Biografie des Lernenden (was das Leben aus ihm gemacht hat) in dem Moment, in dem wir handeln und sie öffnet eine Vision auf das, was überschritten werden darf um einen Fortschritt zu erzielen (in der Annahme).

Um das zu überprüfen stellen wir den Lernenden vor ein neues Problem, das gelöst werden muss. Die Lösung, die der Lernende findet (man ist in einer wahrscheinlichen Umsetzung in die gewählte Richtung), markiert eine Reihe von neuen oder zusätzlichen Problemen.

Wenn wir uns die Aufzählung von JG anschauen, dann sollte man sie für jeden Punkt durch Fragen zum WIE, DAS BEDEUTET, WAS IST DAS, usw. ergänzen.

Diese Pädagogik beschreibt das Handeln des Lehrers und ist nicht eine Diskussion über die Handlung, um den Lernenden in seinem Handeln zu unterstützen. 

Raymond

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